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Thurgauer Weinfreunde

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Yvonne Looser



Chronik

Veranstaltungsberichte

 

2016 / 17


08.07.17 - Besuch in den Reben, Weingut Saxer, Nussbaumen

Sage und schreibe 35 Weinfreundinnen und Weinfreunde konnte Reto Schweizer auf dem
Weingut Saxer in Nussbaumen begrüssen. Das Wetter spielte mit und so wehrte sich niemand
gegen den Vorschlag, an diesem sehr heissen Julinachmittag unter der Leitung des
Hausherrn Jimmy Saxer mit einer kurzen Führung durch den Betrieb und Keller zu starten.
Anschliessend ging es in einem kurzen aber schweisstreibenden Spaziergang hinauf in den
Rebberg, wo im angenehmen Schatten der vor einigen Jahren neu erstellten Pergola beim
Rebhüsli von Saxer`s eine feine Degustation und reichlich beladene Zvieriplatten auf uns
warteten. Angefangen mit einem fruchtigen Müller-Thurgau mit erfrischender Säure, über
das Gläreli, einen zum Teil im Barrique ausgebauten Chardonnay, dem immer wieder überzeugenden
grünen Veltliner und zwei Pinot Noirs (Exklusiv und Eulenwein) alle fachmännisch
und mit Humor und Herzblut von Jimmy Saxer präsentiert verbrachten wir einen sehr
genussvollen, gemütlichen und stimmungsvollen Nachmittag im Rebberg und konnten mitverfolgen,
wie aufkommende Gewitter hinter oder vor uns vorbeizogen. Nur ganz am Schluss
wurden die Überhöckler dann doch noch ein bisschen Nass. Alles in Allem wiederum ein
sehr gelungener und allen sicher noch sehr lange in bester Erinnerung bleibender Besuch in
den Reben. Organisatoren: R. Schweizer



07.04.17 - Rosé mit Thomas Vaterlaus

„Ok, warum auch nicht Rosé“ war der spontane Kommentar von Chefredaktor des Vinums,
Thomas Vaterlaus, als ihn unser Präsident anfragte für eine Degustation bei den Thurgauer
Weinfreunden. 32 Weinfreundinnen und Weinfreunde (davon sechs Gäste) wurden schliesslich
nicht enttäuscht und von Thomas Vaterlaus fachmännisch und humorvoll durch einen
sehr genussvollen Rosé-Abend geführt. In der ersten Serie waren vier Weine aus der
Schweiz, der Weissherbst von Michael Broger (inzwischen auch mit wenig Restsüsse und
nicht mehr knochentrocken), der Oeil de Perdrix von Chateau Auvernier, ein sehr gelungenen
Gamay Rosé aus Cologny zum Schnäppchenpreis von CHF 9.80 und ein Rosato di
Bondola. Die zweite Serie führte uns die eigentliche Heimat des Rosés, nach Frankreich.
Und der gleich der erste Wein, ein Tavel, entpuppte sich als Star des Abends und dies zu
einem unglaublich günstigen Preis von CHF 14.00. Abgeschlossen wurde die Degustation
mit einer internationalen Serie mit Italien, Spanien, Österreich und Südafrika. Natürlich liess
es sich Thomas Vaterlaus nicht nehmen, uns neben seinen ausführlichen Kommentaren zu
den verkosteten Weinen auch noch Wissenswertes zu den verschiedenen Kelterungsarten
von Rosé zu vermitteln, und seine zentrale Erkenntnis, dass man bei den Rosé-Weinen für
wenig Geld sehr gute und eigenständig gemachte Weine erhält. Aber Rosés wollen frisch
getrunken werden. Als etwas zu anspruchsvoll und leider nicht ganz gelungen erwies sich
die kühle Lagerung der Weine während des ganzen Abends. Begleitet wurden unsere Rosés
von feinen Tapas und einem sehr gelungenen Fischmenu aus der Traubenküche. Mit einem
riesigen Applaus und einem kleinen Präsent wurde schliesslich unser Degustator, Thomas
Vaterlaus, verabschiedet, der für seinen Auftritt bei den Thurgauer Weinfreunden notabene
sehr grosszügig auf ein Honorar verzichtete. Organisator: R. Wellauer



25.02.17 - Ostschweizer Pinot Noir

Trotz kurzfristiger Ausfälle wegen Krankheit stimmten sich 30 Weinfreundinnen und Weinfreunde
mit einem Glas Blanc de Noir von Fehr & Engeli aus Ueken im Gasthaus zum Bahnhof
Berg gemütlich auf einen genussvollen Abend mit Pinot Noirs aus der Ostschweiz ein.
Degustiert werden konnten insgesamt neun unterschiedlich ausgebaute Pinots aus den Kantonen
Zürich, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen und Graubünden. Es war spannend zu erleben,
wie die allesamt sehr guten Weine unterschiedlich ankamen. Grundsätzlich schnitten
die fruchtigeren und bereits zugänglichen Weine besser ab, als die vielleicht anspruchsvolleren
und noch etwas Reife Benötigenden. Interessant waren auch die Unterschiede im fertigen
Wein zwischen den im Stahltank, grossen Holz oder in der Barrique ausgebauten
Exemplaren. Ein klarer Sieger liess sich unter den fünf Kantonen nicht ausmachen. Es werden
in der ganzen Ostschweiz sehr gute Pinots gemacht, die auch einen Vergleich mit
Exemplaren aus dem Burgund nicht zu scheuen brauchen. Siegerin des Abend war aber
ganz klar die grossartige Traubensorte Pinot Noir und die eine Weinfreundin oder der andere
Weinfreund ist an diesem Abend auf den Geschmack gekommen. Auch das feine Nachtessen
und der aufmerksame Service aus dem Haus Grewe wurden wiederum sehr geschätzt. Organisatoren: R. Schweizer und R. Wellauer




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